Politik

Lebensqualität

Die Schweiz verfügt über eine hohe Lebensqualität. Die Belastung von Luft, Gewässern und Böden ist vergleichsweis tief. Wir haben eine praktisch CO2-freie Stromproduktion im eigenen Land. Der CO2-Ausstoss stagniert auch im Verkehr, allerdings auf hohem Niveau. Dennoch sieht sich die Politik mit weitergehenden Forderungen konfrontiert. Die Aufgabe der Politik ist es, Forderungen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, ihren Bedenken Rechnung zu tragen und nachhaltige Lösungen, d.h. Lösungen, die ökologisch, sozial und wirtschaftlich auf lange Sicht tragbar sind, zu treffen. Dabei geht es nicht nur um Vermeidungsstrategien, sondern auch um Bewältigungsstrategien. Wir brauchen innovative Prozesse und Systeme, welche möglichst emissionsfrei arbeiten.

Mein Ansatz

  • Innovative Technologien fördern
  • Keine Technologieverbote oder -gebote
  • Einheimische Ressourcen ausschöpfen

 

Wirtschaft

Erschliessung neuer und freier Zugang zu den europäischen Märkten

Als national und international tätiger Agrarunternehmer weiss ich um die Bedeutung des freien Zugangs zu den Märkten unserer Nachbarländer. Die bilateralen Abkommen mit der EU müssen weitergeführt und weiterentwickelt werden. Ein Verbleiben im Schengenraum ist zwingend für unsere Sicherheit. Das Stromhandelsabkommen brauchen wir für die Versorgungssicherheit unseres Landes.

Die weltweite Vernetzung ist für unser Binnenland von zentraler Bedeutung. Wir müssen neue Märkte erschliessen, Freihandelsabkommen abschliessen nicht nur mit den USA, sondern auch mit den aufstrebenden Ländern in Südostasien.

Mein Ansatz

  • Bilaterale Abkommen mit der EU sichern und nach Möglichkeit weiter ausbauen –
  • Abschluss eines Stromhandelsabkommens mit der EU
  • Weitere Freihandelsabkommen mit Staaten ausserhalb der EU abschliessen 

 

Schutz des Eigentums

Die Verfassung garantiert den Schutz des Eigentums. Im Alltag steigen aber Eingriffe in die Eigentumsfreiheit. Darunter leiden in erster Linie Wohn- und Grundeigentümer. Sie sollen frei entscheiden können, fossile Heizsysteme zu ersetzen, wenn diese ihr Lebensdauer erreicht haben. Der technologische Fortschritt hat auch hier nicht Halt gemacht. Wo es möglich und wirtschaftlich vertretbar ist, ist neuen ökologischeren Technologien der Vorzug zu geben. Der Staat soll weiterhin Anreize setzen, nach dem Grundsatz, Altbauten zuerst energetisch zu sanieren und erst dann Heizsysteme zu ersetzen. Zudem soll es einfacher werden, Ersatzneubauten erstellen zu können.

Mein Ansatz

  • Der Schutz des Eigentums muss wieder hochgehalten werden.
  • Eingriffe in das Eigentum dürfen nur gemacht werden, wenn öffentliche Interessen zum Schutze der Bevölkerung vorliegen.
  • Anreize zur energetischen Sanierung schaffen, keine Zwangsmassnahmen auferlegen

 

Förderung von Innovation

Die Schweiz hat eine der höchsten Dichten von Patenten pro Kopf. Darauf dürfen wir stolz sein. Wir dürfen uns darauf aber nicht ausruhen. Stillstand bedeutet Rückschritt. Die Schweiz und ihre Unternehmen haben das vergangene Jahrhundert mit Innovationen geprägt und damit unter anderem die Basis für unseren einzigartigen Wohlstand gelegt. Für künftige Generationen ist es wichtig, dass wir diese Innovationskraft zurückgewinnen können. Nur so wird es uns gelingen, auch in Zukunft bezüglich Lebensqualität und Wohlstand an der Spitze zu bleiben.

Innovation entsteht dort, wo Bildung, Forschung und Wirtschaft ohne Berührungsängste und bürokratische Hürden zusammenarbeiten können. Gemischte Teams aus gut ausgebildeten Berufsleuten, Fach- und Hochschulabsolventen entwickeln so mit von der Wirtschaft zur Verfügung gestellten Risikokapital neue Ideen – Pilotprojekte und innovative Produkte entstehen. Der Innovationspark in Dübendorf ist daher ein Schlüsselprojekt für eine zukunftsorientierte Schweiz.

Mein Ansatz

  • Innovationspark Dübendorf realisieren
  • Hürden zur Gründung von Startups auf ein Minimum reduzieren
  • Rahmenbedingungen für Risikokapitalgeber verbessern

 

Abbau bürokratischer Hürden und Regulierungen

Unsere KMU bilden zusammen mit nationalen und internationalen Grossunternehmen und deren Forschungszentren das Rückgrat unserer Wirtschaft. Damit Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden können, sind für Unternehmen bürokratische Hürden und Regulierungen abzubauen, Gebühren zu senken und Steuern auf einem wettbewerbsfähigen, tiefen Niveau zu halten. Nur mit solchen Rahmenbedingungen wird es gelingen, in der Schweiz neue Arbeitsplätze zu schaffen – dies ist für die Zukunft unseres Landes zentral. 

 Mein Ansatz

  • Abgaben für Unternehmen reduzieren: Unternehmenssteuerreform ohne Kapitalgewinnsteuer umsetzen
  • Einheitlichen Mehrwertsteuersatz einführen – Keine neuen Rechnungslegungsvorschriften einführen
  • Regulierungsdichte reduzieren und bürokratische Hürden abbauen

 

Sozialversicherungen

Staatliche Ausgaben einfrieren, Schulden abbauen

Vor fast fünfzehn Jahren hat die Schweiz als damals einziges Land in Europa eine Schuldenbremse eingeführt – mit Erfolg. Dennoch steigen die Staatsaufgaben und damit auch die Staatsausgaben ständig. Eine Staatsquote von rund einem Drittel ist eindeutig zu hoch – eine Überprüfung tut Not. Die Verschuldung von Staat, Kantonen und Gemeinden muss so tief wie möglich gehalten werden. Denn die Schulden von heute werden zur Hypothek für unsere Nachkommen. Hier müssen wir Verantwortung übernehmen, die staatlichen Ausgaben einfrieren und mittelfristig unsere Schulden abbauen.

Mein Ansatz

  • Rentenalter schrittweise hinaufsetzen
  • Schuldenbremse in der AHV einführen
  • Den Schweizer Finanzplatz mit einem internationalen Hochschulzentrum für Finanz- und Bankenwissenschaften stärken